Kleider, Kleider…

Warum ich unbedingt ein Kleid im Schrank haben sollte

Seit Coco Chanel in den zwanziger Jahren das “Kleine Schwarze” erfunden hat, taucht es in jedem Jahrzehnt wieder auf. Es hat Bestand, da es von Beginn an außerhalb der Konventionen stand. Es ist der Luxus des Einfachen. Es passt sich im Schnitt und Material der jeweiligen Mode an. Es wechselte vom kunstseidenen Hängerkleid über die H-Linie aus Boucle zum hautengen Stretchkleid. Seine Farbe SCHWARZ bietet jede Aussage:

von lasziv-verrucht (Zwanziger), unaufdringlich-intellektuell (Fünfziger), punkisch-agressiv (Achtziger) bis sinnlich cool (Neunziger)

Das Eigenschaftswort “klein” bezieht sich auf das Understatement, heute spricht man von minimalistisch oder puristisch und meint damit das Wesentliche.

Es bleibt der Liebling der Frauen. Midi- und Maxilängen sind gleichermaßen beliebt. Einfach, weil es sofort mit Stiefeletten, aber auch im Sommer tragbar ist. Drucke sind noch immer stark. Selbst Animals und Blümchen dürfen noch sein, aber möglichst subtiler.

Egal, ob Gala Suit, Neckholder-Dress oder romantischer Traum mit Spielereien und Volants – der geheimnisvollen Magie von Kleidern können wir uns nicht entziehen.

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